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theilten, Von ihrem Ehrgeiz hingerissen wurden. Unterden zahlreichen Beispielen in unsrem und in fremdenLändern, welche man der Geschichte entnehmen könnte,gibt es nicht leicht ein so auffallendes als den Fall diesesHerzogs von Gloueester, der schon groß im Feld und imRath war in einem Alter, wo heutzutage ein Jünglingkaum der Disciplin eines College, — der hohen Schule— anvertraut wird. Seine ganze gewaltige und wun-derbare Laufbahn war in der Thai schon geschloffen vorden Jahren, mit welche» das öffentliche Leben des Ehr-geizes in der neue» Zeit gewöhnlich anfängt. Wohlließen sich diejenigen, die gewohnt sind auf unsrer Bühneden „ältlichen Bösewicht" zu sehen, welchen unsre Schau-spieler darstellen, nicht im Traume einfallen, daß zu derZeit, wo Shakspeare'S Drama: Richard der Dritte, be-ginnt, der Held erst in seinem neunzehnten Jahre stand;aber in den noch jugendlicheren Jahren, in welchen er indieser unsrer Geschichte auftritt, war Richard von Glou-cester älter an Verstand, und beinahe an Erfahrung, alsmancher kluge Mann mit drei und dreißig Jahren — dasverhängnißvolle Alter, wo seine Sonne für immer unter-ging auf den Feldern von Bosworth !
So betrachtete denn der junge Prinz die glänzende,flatternde, schwatzende Versammlung vor ihm mit einerMischung von Schwermuth und Verachtung. Nicht alsob er mit der Schärfe, welche der moderne» Empfindungeigen ist, seine körperlichen Mängel in diesem Kreise vonstattlichen und schönen Personen gefühlt hätte, denn sie