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sprechen und verkünden, daß — aber Ihr seht mich ver-blüfft an, mein Lord! Ach, meine jungen Jahre sind zuschwatzhaft!"
„Ich kann Euer Hoheit Sinn nicht erfassen/'
„Pah! pah! Bei St. Paul, Euer anscheinendesschweres Begreifen bewährt Eure Loyalität; aber gegenmich, den Bruder des Königs, dürftet Ihr ohne Gefährdeoffenherzig seyn. Ihr wißt wohl, daß der König vorhermit der Lady Eleonore Talbot verlobt war; daß ei» sol-ches Verlöbniß, wenn nicht von dem Pabst aufgelöst,seine Ehe mit Elisabeth ungesetzlich macht, daß seineKinder (wollte der Himmel es wäre nicht so!) als Bastardebeseitigt und ausgeschlossen werden können, wenn Ed-wards Leben sie nicht mehr gegen die scheelen Augen derMenschen beschützt."
„Ha!" sagte Montag» nachdenklich; — „und in die-sem Falle würde George von Clarcnce die Krone tragen,und seine Kinder würden in England herrschen!"
„Der Herr verhüte," sagte Richard, „daß ich be-haupten sollte, Warwick habe an dieß gedacht, als erGeorge der Hand seiner Isabel würdig achtete. Nein,dar konnte nicht seyn, denn wie klar auch der Anspruch,— stark und mächtig würden diejenigen seyn, die sich ihmwidersetzten, und Clarence ist, wie Ihr Wohl einseht,nicht der Mann, der kühn ränge und kämpfte, gälte esauch einen Thron. Zudem ist er zu sehr dem Wein unddem Genuß ergeben, als daß er verspräche, den König zuüberleben." -