Druckschrift 
4 (1843)
Entstehung
Seite
89
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anerkannte jugendliche Aufrichtigkeit gestatten wirb), dieVerwandten der Königin trachten jetzt so sehr darnach,dicß Land zu regieren, Heirathen zu stiften oder zu ver-wehren nicht nur von unfern, sondern auch von Eureserlauchten Vaters Kindern, daß ich in diesem Besuche desBastards Anthony die auffallendste Beschimpfung fürWarwick fich vorbereiten sehe, welche je ein König einemBotschafter oder auch einem Gentleman anthat. Und dießbeunruhigt mich mehr! ja, ich betheure es bei Gott,es beunruhigt mich mehr weil ich darin eine Gefahrfür Euer königliches HauS erblicke, als weil mich die demmeinigen bezeugte Geringschätzung betrübt; denn War-wick aber Ihr kennt ihn ja!"

Mvntagu, Ihr müßt Euer» Bruder begütigen undberuhigen, wenn er erbost ist. Ich mache diese AufgabeEurer Liebe für uns zur Pflicht. Ach, wollte Gott, daßEdward mehr auf mich, und weniger auf der KöniginVerwandtschaft hörte! diese Woodvilles! und dochkönnen ste es noch erleben, daß man sie bemitleidet, stattihnen zu zürnen! Wenn Etwas den Faden von EdwardsLeben abschnitte (was St. Paul verhüte!) was würde dasSchicksal Elisabeths ihrer Brüder ihrer Kinderwerden?"

Ihre Kinder würden den Thron besteigen, denunsre Arme erbaut haben," versetzte Mvntagu finster.

Ha! meint Ihr das? Ihr erfreut mich! Ichhatte gefürchtet, die Barone möchten die Gemeinenwollten die Kirche müßte die unselige Wahrheit auS-