Druckschrift 
4 (1843)
Entstehung
Seite
83
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bekleidet mit weißgeblümtem Geimescrsammt, mit Perlengeschmückt. Vorwärts tretend, als der Graf nahte, beugteder stattliche und tapfere Engländer das Knie halb biszum Boden, und des Grafen Hand an seinen Mund erhe-bend, sagte er auf Französisch:Geruht, edler Sir, denDank eines Mannes anznnehmen, der nicht würdig wäre,sich zu messen mit einer so unvergleichliche» Hand, außerdurch die Gunst der Damen von England, und Eure eigeneHöflichkeit, welche den adelt, zu dem sie sich hcrabbeugt."Mit diesen Worten führte er den Grafen vor den König.

De la Roche, ein erfahrener und gewiegter Höfling,und ganz würdig der Lobsprüche Halles als ein Mannvongroßem Witz, Muth, Tapferkeit und Freigebigkeit,"gab sich keine Mühe, die Bewunderung zu verhehlen,welche die ausgezeichnete Erscheinung Edwards immerunfehlbar erregte; er hob die-Hand vor die Augen, alswolle er sie verschallen gegen einen plötzlichen Lichterguß,und war im Begriff, sich auf beide Kniee niederzulaffen:aber Edward mit rascher Herablassung hob ihn auf, undsagte, selbst aufstchend, in munterem Tone:

Nein, Graf de la Nochc, tapferer und mächtigerChevalier, der das Meer durchkreuzt zu Ehren der Rit-terschaft und der Damen wir wünschten allerdings, daßunser Reich sich eines Lords wie Du zu rühmen hätte,von dem wir solche Huldigung verlangen könnten. Aberda Du nicht unser Unterthan bist, ist es uns wenigstensein Trost, daß Du unser Gast bist. Bei unsrer liebenFrauen, Lord Scales, Du mußt wohl Acht haben auf

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