Druckschrift 
4 (1843)
Entstehung
Seite
50
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Und warum daS, Master Alwyn?" fragte eine be-zaubernde Stimme; und jetzt erst erblickte Alwyn diejugendliche Gestalt Sybillens, an einem großen Fensterstehend, non wo ans man im Hof unten eine muntereGruppe von Lords und Hofleuten sehen konnte; die ein-fache dunkle Kleidung Hastings' stach stark ab gegen diegrellen, von Goldtuch schimmernden Röcke der Ilebrtgeu.Alwyns Zunge erstarrte ihm im Munde: Alles, was erhatte sagen wollen, war vergessen in einer gewissen be-schämten, nicht zu beschreibenden GemüthSbewegung.

Der Alchymtst war an seinen Ofen zurückgckehrt,und der junge Mann und das Mädchen waren so allein,wie wenn Adam Warner im Himmel gewesen wäre.

Und warum sollte die Tochter den Vater mehr alleinlassen an einem Hofe, wo die Liebe selten ist, als in derbescheideneren Wohnung, wo sie einander vielleicht weni-ger nöthig haben?"

Ich danke Dir für die Zurechtweisung, Mistreß;"sagte Alwyn, hoch erfreut über ihre Rede;denn es hattemir leid gethan, wenn ich hätte Dein Herz verdorben sehenmüssen durch die Eitelkeiten, welche die meisten Naturentödten." Kaum hatte er diese Worte gesprochen, als sieihm allzukeck und anmaßend vorkamen; denn sein Augeübersah jetzt die ganze Veränderung, von welcher Mar-maduke gesprochen. Sybillens Anzug entsprach der neuenStellung, die ste einnahm ; das Leibchen, mit goldenenFrangen und aus dem feinsten Zeuge, zeigte die herrlichenUmrisse von Hals und Nacken, deren Elfenbein es ver-