— wenn selbst in einem so viel mehr aufgeklärten Zeit-alter Newton so manche kostbare Stunden mit Versuchenzu Ueberführnng von Metallen verschwendete, so war esnatürlich, daß der einsamstehcnde Weise unter der Negie-rung Edwards IV. wenigstens für einige Zeit sich ganz inein Streben vertiefte, welches so erhabene Resultate ver-sprach. Und das Schlimmste an der Alchymie ist, daß sieimmer ihre Opfer an sich zieht; man kommt dem Zweckso nahe — so nahe — es scheint als müßte der kleinsteZusatz die Summe ergänzen! So war denn er, diesergroße praktische Genius, jetzt eifrig bemüht, Kupfer inGold zu verwandeln!
„Nun, Master Warner," sagte der junge Goldschmid,als er in das Zimmer des Gelehrten trat — „mich dünkt,Ihr erinnert Euch kaum mehr Eures Freundes und Ga-stes, Nicholas Alwyn?"
„Erinnern, oh, gewiß Hohne Zweifel Einer von denGentlcmen, welche anwesend waren, als man den Vor-schlag machte, mich auf die Folter zu spannen — seyd sogut und tretet ein Wenig auf diese Seite — was ist EuerBegehren?"
„Ich bin kein Gentleman, und ich hätte mich geschämt,müssig dabei zu stehen, wenn die Rede gewesen von derFolter, für einen freigebornen Engländer, geschweige dennfür einen Gelehrten! Und wo ist Eure schöne Tochter,Master Warner? Ich bilde mir ein, Ihr seht sie jetztnur wenig, da sie einer vornehmen Dame Kammerfrän-lcin ist?"
Bulwcr'S Romane. 6IV.
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