Druckschrift 
4 (1843)
Entstehung
Seite
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Lord Rivers zu ihnen.Ihr werdet mir'S danken, daßich diese Deputation angerathen, werthe Sirs," sagte er,bedeutungsvoll lächelndIhr habt die Zeit gut ge-troffen!" und ohne eine weitere Erklärung an ihnen vor-beieilend schlug er den Weg nach dem Gemach der Köni-gin ein.

Elisabeth spielte mit ihrer kleinen Tochter, hob dasKind hoch in die Lust empor, und lachte über sein lautes,fröhliches Gelächter. Die herbe alte Herzogin von Bed-ford, über die Nücklehne des Staatsseffels sich beugend,sah zu mit allem Stolz einer Großmutter und summtehalb ein Ammenliedchen. Es war ein lieblicher Anblick.Elisabeth schien nie liebenswürdiger; ihr verkünsteltes,heuchlerisches Lächeln ging in herzliche, mütterliche Freudeüber; ihre glatte Wange glühte durch die körperliche An-strengung, eine verirrte Locke entfloh der steifen Frisur!

Und ach! im Augenblick wo die zwei Damen LordNiverS ansichtig wurden, löste sich der ganze Zauber auf

das Kind ward hastig auf den Boden niedergesetztdie Königin, halb sich schämend sich natürlich zu zeigen,sogar vor ihrem Vater, strich die widerspenstige Locke zu-rück, und die Herzogin, ihr Ammenliedchcn in der Mitteabbrechend, rief aus:Nun, was ist's, wie geht es mitunsrer Politik?"

Der König," antwortete Rivers,ist in der Stim-mung, wie wir sie nur immer wünschen können. Bei denWorten: 'Er darf nicht!' erwachte der Plantagenet inseiner Brust, und jetzt, damit er nicht den übrigen Brief