Druckschrift 
4 (1843)
Entstehung
Seite
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sucht wurde, in huldvolle Neberlegung zu ziehen den Zu-stand des Handels mit den Flamändern, und obgleich sienicht eigentlich wagten, die beabsichtigte Allianz mitFrankreich namhaft zu machen oder gar zu verbitten,trugen sie doch Seiner Gnaden die dringende Bitte vor,ste über gewisse schon jetzt ihrem Handel sehr nachtheiligeGerüchte, von der Möglichkeit eines Bruchs mit demHerzog von Burgund, zu beruhigen. Der kaufmännischeKönig hörte diese Bitte mit großer Aufmerksamkeit undLeutseligkeit an, und erwtederte dann kurz: er danke derDeputation für ihren Eifer für das öffentliche Wohlein König würde genug zu thun haben, wenn er jederKlatscherei und jedem Gerücht widersprechen müßte; aberes sei) sein fester Vorsatz, in jeder Weise die LondonerKaufleute zu schützen, und das freundschaftlichste Verneh-men mit dem Herzog von Burgund aufrecht zu erhalten.

Damit schieden die Bittsteller aus der königlichenNähe.

Bemerktet Ihr, wie gnädig der König gegen michwar?" flüsterte Meister Heyford Einem seiner Collegeuzu.Er schaute mich an, während er antwortete."

Eingebildeter Narr!" murmelte der Vertraute:als ob nicht sein Blick auf mich gefallen wäre, wie ersagte: 'Ihr seyd die Pfeiler des Gemeinwohls!' Aberweil Meister Heyford ein schönes Weib hat, meint er, erkönne ganz London auf seine Hörner nehmen!"

Als die Bürger den Palast verließen, gesellte sichButwer'S Romane. VIV. g