„Gestern bewirthete der Graf den König bei sich,nnd während ich in Erfüllung meiner Obliegenheit fürmeinen Lord das Fleisch zerlegte, hörte ich König Ludwigsagen: '?as<>>iv Ilio», mein Lord Warwick; unsre Evu-riere bringen uns die Nachricht, der Graf Charvlois er-kläre, er werde noch die Ladh Margaretha heirathen, under lache über Eure Botschaft. Wie, wenn unser Bruder,König Edward, von dem Vertrage zurückträte?' — 'Erdarf nicht !' sagte darauf der Graf."
„Darf nicht!" rief Edward aufspringend, und mitgeballter Faust auf den Tisch schlagend. „Darf nicht!Hastings, hört Ihr das?"
Hastings verbeugte sich zum Zeichen der Bejahung.„Ist das Alles, Lord Nivers?"
„Alles, und mich dünkt genug!"
„Genug, bei der heiligen Jungfrau!" sagte Edwardbitter lachend; „er soll sehen, was ein König darf, wennein Nnterthan droht. Laßt die Würdigen, Getreuen, dieAbgeordneten unsrer Stadt London ein — Lord Kämme-rer cs ist Dein Amt — sie warten im Vorzimmer."
Hastings gehorchte mit ernster Miene und führte vorden König eine stattliche Deputation von den verschleimenKorporationen Londons in karmoisinrothen Talaren, mitpurpurnen Hüten und goldncn Ketten.
Diese Ehrenmänner traten bis auf wenige Schritteder Erhöhung des Fußbodens nahe, machten dann Halt,und knieten, während ihr Wortführer, auf den Knieenliegend, eine länge Petition ablaS, worin der König er-