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Manche, die da meinen, so viel heimliche Verhandlungenzwischen einem englischen Botschafter und dem Blutsver-wandten der Margaretha von Anjou lasse für unser»gnädigen König nur geringen Vortheil erwarten."
»Ich bemerke," sagte Hastings nach einem Blick aufdie Aufschrift, „daß dieser Brief an meinen Lord Riversgerichtet ist. Kann er für die Treue unk Zuverlässigkeitseines Correspondenten bürgen?"
„Ganz gewiß; ja," antwortete Rivers; „cs ist einGentleman von meinem eignen Blute."
„Wäre er nicht durch diese Bürgschaft beglaubigt,"versetzte Hastings, „so würde ich die Wahrhaftigkeit einesMannes in Zweifel ziehen, der sich dazu hcrgibt, so denSpion gegen seinen Herrn »nd Obern zu spielen."
„Das öffentliche Wohl rechtfertigt Alles," sagte derGraf von Worccstcr, (der, obgleich durch Heirath nahemit Warwick verbunden, doch dessen Macht und Gewaltmit der eifersüchtigen Verachtung betrachtete welche derMann dcsBücheuvissenS oft hegt gegen denjenigen, dessenTalent in der handelnden Thätigkeit liegt) — „so hieltenunsre Lehrer und Meister in aller Staatsweisheit, dieGriechen und die Römer dafür."
„Gewiß," sagte Sir Anthony Woodville, „es thutdem Stolz eines englischen Ritters weh, daß wir fürHöflichkeiten verpflichtet seyn sollen dem gebornen FeindEnglands, wofür ich den Franzosen unbedenklich halte."
„Ha," sagte Edward, finster lächelnd, „ich möchtelieber selbst mit Bannern und Trompeten vor den Mauern