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Es war nothwendig dieß zu sagen über die kauf-männischen Neigungen Edwards, weil sie in diesem Zeit-punkt, neben andern, sofort zu erläuternden Motiven, sehrstark mitwirkten bei dem Anschlag, welchen die Feinde desGrafen von Warwick schmiedeten, diesen mächtigen Mi-nister zu beschimpfen und ihn aus dem Rathe des Königszu vertreiben.
Eines Morgens erhielt Hastings eine Ladung, vorEdward zu erscheinen, und als er in das Gemach desKönigs trat, fand er dort schon versammelt Lord Rivers,den Vater der Königin, Anthony Woodville und denGrafen von Worcester.
Der König schien nachdenklich; er winkte Hastings,sich zu nähern, und gab ihm einen Brief in die Hand, vonNonen datirt. „Lest und urtheilt, Hastings," sagteEdward.
Der Brief war von einem Gentleman in WarwickSBegleitung. Er gab eine glänzende Schilderung vonden Ehrenbezeugungen, womit der Graf von Ludwig XI. 'ausgenommen worden, größer als sie je früher einem Un-terthanen zu Theil geworden waren, und fuhr dann sofort: „Aber es ist billig, daß ich Euch in Kenntniß setze,wie hier seltsame Gerüchte gehen über die verwundersameLiebe, welche König Ludwig meinem Lord dem Grafenbezeigt. Er wohnt im nächsten Hause neben ihm, und erhat sogar eine Oeffnnng in die Scheidemauer zwischenseinem und des Grafen Zimmer machen lassen. Die Leutesagen, der König besuche ihn bei Nacht, und es gibt