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und tief genug in die Eigcnthümlichkcit des Dichters, in die Einfachheitnnd Objektivität seines Vortrags cingeht. Wie leicht scheint es z. B. indem Verse:
Reichen Gcbreitc nicht da, nnd nnten Weinberg und Gartender freilich durchaus unstatthaften Verkürzung der Stammsylbe „ — bcrg"durch die Versetzung:
— Garten und Weinberg
abzuhclfen. Aber alsdann wird die Folge der Gegenstände, wie sie inder Natur ist, verändert, nnd Hermann nennt zuerst, was seinem Augespäter erscheint, nnd eben so werden sich ähnliche Gründe dem Versucheeiner bloßen Veränderung (die nicht die ganze Periode umarbeitct) in einerMenge anderer Stellen Widerschein Nicht also in einer Unbckanntschaftmit den Regeln des Versbaues, nnd noch weniger in einer Gering-schätzung derselben ist der Mangel, von dem wir hier reden, gegründet; erliegt tiefer in dem Charakter des Dichters, und entsteht allein durch dasUcbergcwicht eines großen und unläugbaren Vorzugs, so daß der Dichter,wo er glücklich genug ist, denselben ganz zu überwinden, nun auch diehöchste Vollendung zugleich in der Form und in dem Tone der Darstellungerreicht.
6III.
Ucbercinstimmimg Lc§ besonderen Charakters des Gedichte» mit dem allgemeinender Gattung, z» der cs gehört.
Wir haben nunmehr die zwiefache Bcurtheilung beendigt, welcherwir dieses Gedicht unterwerfen wollten.
Wenn wir unseren Blick noch einmal auf dieselbe zurückwenden, sofinden wir den subjectiven Charakter des Dichters mit den objcctivenGesetzen der Gattung, die er behandelt hat, in durchgängiger Ueberein-stimmung.
In ihm fanden wir vorzugsweise rein dichterische Darstellungsgabe,Natur und Wahrheit, Ruhe und Einfachheit, Kraft und diejenige Fülledes Gehaltes, welche alle Kräfte des Gemüthes, den ganzen Menschen
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