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sogenannte Hülsenwurm oder der Echinococcus beschwer-lich genug, da er die befallenen Organe, besonders die Leberund andere Unterleibsorgane, theilweise oder ganz zumSchwunde bringt, aus ihrer normalen Lage drängt, benachbarteOrgane verschiebt, drückt und in der Folge auch Erkrankungenin benachbarten Theilen hervorruft. Es giebt kein Organ desmenschlichen Körpers, in welchem man nicht einmal diesen Hülsen-wurm beobachtet hätte, selbst in das Innere von Röhrenknochenwissen sie einzudringen. Das Leben der Echinocoicus-Patientenist häufig schwer bedroht und nicht selten unrettbar verloren;denn wenn es auch in vielen Fällen gelingt, durch eine Opera-tion den Parasiten zu entfernen, so ist diese Operation an undfür sich ein recht schwerer Eingriff, und andere Fälle können,selbst wenn die richtige Diagnose gestellt werden kann, nichtoperirt werden, während man bei anderen die Natur des Leidensüberhaupt nicht erkennt. Nur selten tritt eine Selbstheilungdurch Absterben des Parasiten ein, der dann entweder ganzzerfällt und aufgesaugt wird oder verkalkt.
Wo Hunde mit ihren Bandwürmern leben, ist auch dieMöglichkeit zur Infektion des Menschen (und der Haussäuge-thiere) mit den Eiern des Hundebandwnrmes gegeben; wir findenletzteren so ziemlich über die ganze Erde verbreitet, wenn auchin verschiedener Häufigkeit. Berüchtigt ist in dieser BeziehungIsland, wo 2—Zo/o der Bewohner am Hülsenwurm leiden;relativ häufig ist der Wurm auch im nördlichen Frankreich undDeutschland, in letzterem besonders in Mecklenburg, in Pommernund auch Sachsen.
Die Infektionsquelle ist wie gesagt der Hund mit seinerlaenia 6eInnoeoeeu8, deren Eier im Menschen (und in Haus-säugethieren) zu dem Hülsenwurm auswachsen. Sie müssen alsoin den Menschen hineingelangen, und dazu ist die Möglichkeitgegeben, wo Menschen mit Hunden, mit denen sie nicht nur die
(IS)