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Finnen oft auch in edlen Organen an, z, B. im Herzen, imAuge, selbst im Gehirn; daß dann recht schwere Erscheinungenauftreten müssen, liegt auf der Hand; sie können sich über vieleJahre hinziehen und ein chronisches Siechthum des Kranken be-wirken.
Seltener ist eine innere Selbstinfektion, wenn reife Band-wurmglieder bei heftigen Brechakten vom Darm aus in denMagen gelangen, und noch seltener dürfte die Einfuhr der Em-bryonen unserer großen Tarnen etwa mit Salaten und roh ge-nossenen Gemüsen sein, welche mit Embryonen enthaltenderDungflüssigkeit begossen worden sind.
Diesen Gefahren muß und kann man Vorbeugen, wennman für möglichst schleunige und erfolgreiche Entfernung derBandwürmer — es handelt sich nur um die beiden großenTänien — aus dem eignen Darin, sowiefür Unschädlichmachung aller abgehendenTheile (durch Uebergießen mit kochendemWasser oder durch Verbrennen) sorgt.
Keine Möglichkeit besteht für dieAnsteckung mit den Eiern des breitenBandwurmes, da diese sich im Wasserresp. in Wasserthieren entwickeln, ebensowenig mit den Eiern der üasnia eueu-insrina, die nur in gewissen Insekten dasFinnenstadium eingehen. Wohl aberdroht uns eine große Gefahr durch den Fig. 5. Der Hundeb-mdwurm,
, . 10 mal vergrößert.
gelegentlichen Import der Erer emes nurwenige Millimeter lang werdenden und nur im Darm der Hundelebenden Bandwurmes, der ll'asnia oellinoeoeens. (Fig. ö).Die Finnen dieses Wurmes werden nämlich kindskopfgroßund darüber und erreichen an Gewicht zwölf Pfund; alleinschon durch diese Größe und das Gewicht wirkt der
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