14
Par on a und Grassi im Barsch, in der Schweiz nach Zsch o kkebesonders in der Quappe und dem Barsch, seltener in der Aesche,der Forelle, Lalino umdla und im Hecht. Man wird demnachbei Reisen in Bothriocephalusgegenden gut thun, den Genußder angeführten Fische am besten ganz zu meiden oder nur solchezu verzehren, welche völlig gar gekocht oder gebraten sind, wennman nicht, wie das oft genug geschieht, einen Bothriocephalusheimbringen will.
Zweifellos holen sich die Bewohner von Grönland undIsland, bei denen eine andere Art, LolllrioeoMalu!? oorckatus.vorkommt, diese ebenfalls aus Fischen.
Wie schon oben erwähnt wurde, funktionirt der Mensch für ge-wisse Bandwurmarten auch als Zwischenwirth, d. h. er beherbergtderen Finnenstadien. Es sind dies folgende Arten: die Finnenvon ll'aouja. 8o1ium (O^slieerens eollukosae, normalerweise imSchweine lebend), die Finne von Unia buZinatu (Rindsfinne)und die Finne von Taenia seliinoooeerm (Hülsenwurm); einmalwurde in Amerika bei einer Frau die Finne einer noch unbe-kannten Tänienart beobachtet, während Finnen einer Bothrio-cephalus-Art bei Bewohnern Japans und Chinas nicht seltenzu sein scheinen.
Die Infektion kann nach dem oben Erörterten nur durchden Genuß der Eier der betreffenden Bandwurmart geschehen.Die Besitzer von laenia 8oIüun und Tasnia ^aginatu unter-liegen am ehesten der Gefahr, durch die Eier ihrer eignen Band-würmer sich anzustecken und finnig zu werden, weshalb sie allenGrund haben, jede Berührung abgegangener Bandwurmgliederängstlich zu meiden, sich überhaupt der größten Sauberkeit zubefleißigen, da von den mikroskopisch kleinen Eiern, die zu vielenTausenden in jedem Gliede angehäuft sind, leicht einige an dieFinger und von da in den Mund gelangen, womit die Infektiongegeben ist. Nun siedeln sich die aus diesen Eiern entstehenden
< 14 )