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Auf welche Weise infizirt sich der Mensch mit Parasiten?
Entstehung
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Von den übrigen Tänien des Menschen sind 'Id nmcla-o'nsenriensi« und Id tlavopunetata außereuropäische Formen,bisher nur sehr selten beobachtet und in ihren Finnenzuständenganz unbekannt; dagegen hat es sich vor kurzem herausgestellt,daß lld nana, welche 1851 von Bilharz in Cairo bei einemKinde zuerst beobachtet worden ist, in Italien, namentlich inSizilien beim Menschen häufig und in der Regel in zahlreichenExemplaren vorkommt. Sie ist nach Grassi wahrscheinlichidentisch mit der T-ronia nrnriua der Mäuse und scheint wiediese insofern eine Ausnahme von dem oben als Norm hinge-stellten Entwickelungsgange der Bandwürmer zu machen, alszwar ein Finnenstadium auch bei ihr vorkommt, dasselbe abernicht in einem Zwischenwirthe, sondern in dem Wirthe selbstdurchlaufen wird. Import der Eier dieser Tünie führt also zunächstzur Ausbildung des Finnenzustandes, aus dem daun, und zwar ohnedaß ein Wirthswechsel eiutritt, sofort der Bandwurm entsteht.

Der breite oder Schweizer Bandwurm (I.otllriocesümlustg-tuch, der eine enorme Länge erreichenkann, kommt in Schweden, in den U

Ostseeprovinzen und anderen Theilen 0

Rußlands, auch an der Ostseeküste,ferner in der französischen Schweiz ^ ^

nud in benachbarten Theilen Frmnk-E^'A^reichs und Italiens vor; es scheint

übrigens, daß er sich auch in München eingenistet hat. WieVerfasser selbst vor Jahren, auch durch Versuche am Menschen,nachgewiesen hat, sind als die Infektionsquelle für diesen lästigenGast Hecht und Quappe zu betrachten, in deren Fleisch, Leber,Milch und Rogen eine Bothriocephalusfinne (Fig. 4) lebt, die imDarm des Menschen zum breiten Bandwurm auswächst. FürItalien und die Schweiz sind entsprechende Versuche ebenfalls amMenschen angestellt worden; in Italien lebt jedoch die Finne nach

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