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werden, vielfach übrigens Schweine- wie Rindfleisch, namentlichdas letztere, roh genossen werden. Große saftige Braten, die imInnern noch blutig sind, überwelltes Fleisch und Würste, nurschwach oder sehr kurze Zeit gepökelte und geräucherte Fleisch-waren haben nicht die zum Abtödten der Finnen erforderlichehohe Temperatur in allen ihren Theilen erreicht und infizirensicher, wenn Finnen in ihnen enthalten sind. Bezeichnend ist es,daß, seitdem infolge der Trichinenfurcht der Genuß rohen oderungenügend zubereiteten Schweinefleisches abgenommen hat, auch1a6ma 8oliuin seltener geworden ist, wogegen ll'nsnia »aWuatg.an Häufigkeit zunimmt, weil rohes Rindfleisch nicht nur vonGesunden, sondern zur Stärkung und auf ärztliche Anordnunghin auch von Rekonvalescenten und schwächlichen Personen vielund gern gegessen wird. Jeder, der ein Lookstoull n irr tnrtaraverzehrt, setzt sich gleichzeitig der Gefahr, 'laemia MAinata zuacquiriren, aus.
Ueber die Häufigkeit der Infektion der Rinder mit Finnenbesitzen wir keine Zahlen, wohl aber seit Einführung der amt-lichen Untersuchung des Schweinefleisches auf Trichinen auchAngaben über Finnen bei Schweinen. Untersucht wurden
in Preußen
Schweine
sinnig waren
1879
3164656
9669
(327:1)
1881
3118780
11540
(279:1)
1882
3808142
13864
(275:1)
1883
4248767
12074
(352:1)
1835
4421208
13653
(324:1)
Wie ersichtlich, schwankt die Häufigkeitsziffer je nach denJahren; sie ist fernerhin recht verschieden in den einzelnen Pro-vinzen des preußischen Staates, am größten in den östlichen,besonders in Posen; selbst die verschiedenen Regierungsbezirkeeiner Provinz stehen sich nicht gleich — es hängt dies zusammenmit der Art der Haltung der Schweine; wo diese nur in gut
gemauerten Ställen gehalten und gefüttert werden, haben sie
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