beim Menschen nicht sicher genug. Alle diese Arten gelangenalso in den Menschen durch den Genuß der zugehörigen Finnen-stadien, die in verschiedenen Thieren leben und wenigstens fürdie häufigsten und die in unseren Breiten vorkommenden Artenbekannt sind.
Es erregte berechtigtes Aufsehen nicht nur in der ärztlichenWelt, als vor vier Decennien zuerst Küchenmeister, damalsin Zittau, durch das Experiment nachwies, daß aus den schonim Alterthum bekannten und vielfach für Geschwülste, späterfür selbständige Thiere gehaltenen Schweinefinnen (Fig. 3) Band-würmer und zwar Tasnia soliuin entstehen, wenn solche Finnenin lebenskräftigem Zustande mit der Nahrung in den Darm des
rechts mit hervorgestrecktem Kopftheil (3 malvergr.). (Dkhl Ütllv gkrtlNZ
es auch Leuckart, vanBene den und Anderen, durch Verfütterung von reifen Gliedernder Tasnia soliuni an Schweine in diesen Finnen zu erziehen,womit der Cirkel geschlossen war.
Die gleichen Versuche gelangen bald auch für die zweite,große, beim Menschen vorkommende Tänie (Taenia saoinata),deren Finne im Rind lebt. Der Mensch infizirt sich also mitTaenia soliuin, wenn er Schweinefinnen, mit Taenia saZinata, wenner Rindsfinnen mit Rind- resp. Schweinefleisch genießt; und daskann um so leichter geschehen, als bei den Vorbereitungen desFleisches der genannten Thiere zum Genüsse nicht immer dieFinnen durch Kochen, Braten, Rösten oder Räuchern abgetödtetcu»
Fig. 3. Schweinesinne, links mit eingestülptein,
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Menschen eingeführt werden.Es war damit natürlich dieselbständige Stellung derFinnen (Ovstieereus) imzoologischen System beseitigtund diese als Entwickelungs-zustände der Bandwürmer,. erkannt. Sehr bald gelang