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Erste Bändchen (1835) Falkland. Erstes bis drittes Buch.
Entstehung
Seite
131
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singen? nud ohne die Antwort abzuwarten setzte siesich an's Klavier; mit leiser aber angenehmer Glimme,durch den außerordentlichen Aufdruck ihres Doitrag«aufs vortheilhafttste gehoben, sang sie folgende Verse:

An-

Verlassen willst du dieses HausWo dich ersreut des Himmels Huld?

Ach deute, eh du stiebst daraus:

Ob schöure Hütten »aut die Schuld?

Der Vogel wandert wobl und kehrtMit reiner Schwing' ins alte Nest-,

Dem Weib di» Hiimath bleibt verwehrtDas Einmal frevelnd sie verläßt!

Wohl manchmal dürsten mag nach RubAuf Rosenbaftnen selbst, ei» Herz;

Aus sichrer Freistatt scheidest DuIn einer Welt voll Dorn und Schmerz!

Gedenk' der reinen Kinderzeit!

Vergangenheit lacht froh dich an! »

Dan« weude dich, schau, welche- LeidDer Schuld'ge» Zukunfr bringen kan»!

Nicht Zeit, nicht Hoffnung trösten magEin Weib, das seldst den Ruhm sich nahm;

Manch Herz, gebeugt von keinem Schlag,

Erliegt dem leise» Hauch der Schaam!

Wenn, nach dem gräßlichsten VerlustFrüh fühlt dein Kind des Lebens Harm:

Soll fließen dann an SöldliugsbrustDie Thräue, statt im Mutterarm?