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Erste Bändchen (1835) Falkland. Erstes bis drittes Buch.
Entstehung
Seite
119
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scheiueli sollte. Als Lady Margaretha lachend vondieser Anekdote sprach, ward Emilie, welche Falk-lands Miene beobachtet«, betroffen über den plötz-lichen dunkeln Schatten, welcher dieselbe überzog.Ec ging schwelgend an das Fenster wo Emilie saß.Glauben Sie," sagte ste mit einem schwachenLächeln,an die Möglichkeit eines solchen Ereig-nisses?"Ich glaube, aber verwerfe auchNichts!" verfehle Falkland,aber ich gäbe Wellenfür einen solchen Beweis, daß der Tod nicht ver-nichtet."Gewiß," sagte Emilie,wollen Siedoch nicht den Beweis von unsrer Unsterblichkeitläugnen, welchen wir aus der Schrift schöpfengilt diese nicht so viel als die Stimme eines Tobtengelten müßte?" Falkland schwieg einige Augenblicke;er süneu die Frage zu überhören; seine Augenstarrten hinaus ohne auf einem Gegenstand zu haften;und als er endlich sprach, so war es mehr einSelbstgespräch als eine Antwort an Emilie.Ichhabe," sagte er in leisem, hohlem Tone,überdem Grabe gewacht; ich hätte gerne meine Seele in«inen Zaubcrspruch aufgelöst, Härte mir dieser füreine», nur für einen Augenblick das Wesen herauf-beschworen, das einst der Gecst meines Lebensgewesen. Ich war gleichsam verzückt von der Innig-keit meiner eignen Beschwörung; ich habe in dieleere Luft geschaut und meiner Seele Gewalt angethan,um sie mit Waimgestalren zu erfüllen; ich habe lautin die Winde gerufen und meinen Geist angestrengt,