scheiueli sollte. Als Lady Margaretha lachend vondieser Anekdote sprach, ward Emilie, welche Falk-lands Miene beobachtet«, betroffen über den plötz-lichen dunkeln Schatten, welcher dieselbe überzog.Ec ging schwelgend an das Fenster wo Emilie saß.„Glauben Sie," sagte ste mit einem schwachenLächeln, „an die Möglichkeit eines solchen Ereig-nisses?" „Ich glaube, aber verwerfe auch —Nichts!" verfehle Falkland, „aber ich gäbe Wellenfür einen solchen Beweis, daß der Tod nicht ver-nichtet." „Gewiß," sagte Emilie, „wollen Siedoch nicht den Beweis von unsrer Unsterblichkeitläugnen, welchen wir aus der Schrift schöpfen —gilt diese nicht so viel als die Stimme eines Tobtengelten müßte?" Falkland schwieg einige Augenblicke;er süneu die Frage zu überhören; seine Augenstarrten hinaus ohne auf einem Gegenstand zu haften;und als er endlich sprach, so war es mehr einSelbstgespräch als eine Antwort an Emilie. „Ichhabe," sagte er in leisem, hohlem Tone, „überdem Grabe gewacht; ich hätte gerne meine Seele in«inen Zaubcrspruch aufgelöst, Härte mir dieser füreine», nur für einen Augenblick das Wesen herauf-beschworen, das einst der Gecst meines Lebensgewesen. Ich war gleichsam verzückt von der Innig-keit meiner eignen Beschwörung; ich habe in dieleere Luft geschaut und meiner Seele Gewalt angethan,um sie mit Waimgestalren zu erfüllen; ich habe lautin die Winde gerufen und meinen Geist angestrengt,
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