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Erste Bändchen (1835) Falkland. Erstes bis drittes Buch.
Entstehung
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daß die Reu« uud der Kummer, welch« sie jetztempfindet, viel größer ist als sie zu erdulden habenwürde, selbst wenn sie schuldiger, aber bei mir wäre.Dann hätte sie wenigstens eine Seele sie zn tröstenund mitzufühlen Alles was sie erdulde» muß. Füreine so rciur Seele wie Emilie ist das Verbre-chen schon so gut wie ganz begangen. Die Unschuldlegt kein Gewicht ans die feine Grenzlinie, welchedie Moral zwischen dem Gedanken und der Thatzieht; solche Unterscheidungen verlangen Reflerion,Erfahrung, Uebcrlegnng, Klugheit des Kopfes oderKälte des Herzens; aber das sind die Eigenschaftennicht des Schuldlosen, sondern des Wrltkindcs. DieNeigung, nicht die Person einer tugendhaften Frauzn gewinnen, ist schwer; diese Schwierigkeit ist dieSchutzwache ihrer Keuschheit; diese SchwierigkeitHab' ich in diesem Fall überwunden. Ich habe ver-sucht ohne Emilie zu leben aber umsonst. JederAugenblick der Trennung von ihr überzeugte michnur von der Unmöglichkeit. In vicrundzwanzigStunden seh' ich sie wieder. Bei diesem Gedankenschon fühle ich meinen Puls fieberhaft sich heben.

Leben Sie wohl Monkron. Mein nächster Briefsoll, so hoff' ich, in-inen Trinmf melden.