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Erste Bändchen (1835) Falkland. Erstes bis drittes Buch.
Entstehung
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bar, als man nur von einer großen Strecke hätteerwarten sollen. Falklands alte, zerfallende Burg,mit ihren zertrümmerten Bogen und moosbewachsenenBrustwehren, lag auf einem sanften Abhang umgebenvon dunkeln Ulmen und Lerchenbänmen. Sie trug nocheinige Spuren ihrer früher» Wichtigkeit an sich, sowie der Gefahren, welchen eben diese Wichtig-keit sie ausgesetzt hatte. Eine breite Vertiefung,von Gestrüpp überwachsen, zeigte noch Spuren einesgewesenen Schloßgrabens, und mächtige, rothe, zer-streut umherliegende Steine verkündigten die Außen-werke, welche die Befestigung in alten Zeiten besessenhatte und den harinäckigen Widerstand, welchen siewährend der Parlamentekriege den trotzigen MannenJretons und Fairfar's geleistet. Der Mond, derSchmeichler der Zerstörung, schüttete seine reicheund sänstigende Schönheit über eincn Ort ans, derin der That ohne dieß öde und freudenlos gewesenwäre und verstlberte mit seinen Küssen die langen,regungslosen Schlingpflanzen, welche in Zwischen-räumen ans de» Ruinen bervorwuchsen. gleich falschenParasiten gefallener Größe. Aber für Falkland hattedie Landschaft keine Anziehungskraft, keinen Reiznnd er wandte sich mit gleichgültigem, achtlosemAuge seinem gewöhnlichen Aufcnlhattszimmer zu.Es war das einzige mit Reichrhum, sogar mit Be-haglichkeit eingerichtete im ganzen Hanse. GroßeBücherkästen, eingelegt mit sonderbarem Elfellbein-schnitzwerk) Büsten der wenigen öffentlichen Charak-