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Viertes Bändchen (1836)
Entstehung
Seite
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überhängenden Gteinmassen beschienen) schäumendund tobend seinen gesegneten Lauf verfolgte; unge-heure , mit ewigem Schnee bedekte Klippen, Horstevon Raubvögeln, deren mistönendes Gekreisch alsgeeignete Musik zum Himmel aufstieg, der zu kaltund wüst schien um nur eine Wolke ans seiner blei-chen, grauen, trostlosen Wölbung zu tragen: daswar der Karakter jener Gegend, wo mein Lebenslenzhinflechte. Das Klima welches in den mildern Thei-

len von. .den neunmovatlichen Winter durch

drei Monate eines plözlichen herbstloseu Gommersablöst, schien in der freundlichen, lachenden Gegendin welcher meine Heimat lag, keinen Wechsel zukennen. Vielleicht schmolz wvl der Schnee auf einekurze Zeit in den Thälern, die Ströme schwollenund eine bläuliche, geisterhafte, unnatürliche Vege-tation schien hie und da ein grimmes Lächeln übereinzelne kleine Stellen der allbeherrscheuden Felsenzu verbreiten; aber auf diese Zeichen der wechselndenJahreszeit blieben die Sommer meines Knabenaltersbeschränkt. Mein Vater war den Wissenschaften, denNaturwissenschaften, ergeben nnd besaß in allem An-dern nur sehr mäßige Kcntniffc; er lehrte mich waser wüste und den Rest meiner Erziehung prägte dieNatur in strenger wilder Gestalt meinem Herzendurch stille aber tiefe Worte ein. Sie lehrte meinenFuß springen, meinen Arm schleudern; sie hauchteLeben in meine Leidenschaften und goß Finsternißüber mein Gemüth; ich lernte mich an sie, selbst in