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Viertes Bändchen (1836)
Entstehung
Seite
44
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zartfühlend war, und keine Frau gern von den klei-nen Schönhcitsflekken hört, gegen welche sie selbstblind ist; «r bezwang seinen Schmerz, aber erfing an zu denken, es ginge auch recht gut, wennman gesonderte Zimmer hätte.

Wunderbar genug wurde Adolfs Schielen mit-zerweilc täglich entschiedener und ausgesprochener.,,Ec schielte doch wahrhaftig vor unserer Heiratnicht," dachte Cölestine; ,,es ist sehr unangenehm;man verliert alles Gleichgewicht wenn man von einem-oppelsichtigen Menschen scharf angesehen wird,»nd nnglüklicherweis hat Adolf die Gewohnheit scharfanzusehen. Ich denke wol ich kirnte einen zarten,freundlichen Wink fallen lassen; die Gewohnhiitist noch nicht unheilbar."

Da Frauen in dem ehlichen Wettjagen nachFehlern immer die Erste» sind, so beschloß Cölestineden Wink zu wagen, sobald sich eine schiklichc Gele-genheit dazu fände.

,,Sieh' Cölestine," sagte eines Morgens Adolf,da bring ich Dir meinen Hund."

Ach! fort, fort! jage ihn doch higaus; sieh',man bemerkt alle seine Tritte ans dem Boden. Ichkann die Hunde nicht leiden, Adolf."

Armes Ding!" rief Adolf und schmeichelteseinem verhöhnten Liebling.

Galt Das mir oder dem Hund?" fragteCölestine.

Wahrhaftig dem Hund."