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Viertes Bändchen (1836)
Entstehung
Seite
26
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denjenigen, die ich bereits gesehen, gänzlich abwicheu,aber nicht minder lebensvoll waren, so daß es miran Neuheit nie fehlte, und wär' ich vernrtheilt ge«, wesen, mein Dasein auf einem Raum von drei Fußzuzublingen, so hätte ich dieses Dasein gleichwolunter fortdauernder Abwechslung, in nie gestillter,ewig neuer Forschung znbriugen können Vor Allemaber fühlte ich den vollen Werth der mir gewordenenGabe, wenn ich Lycia besuchte, denn im Gesprächmit ihr drang mein Sinn in ihr Herz ein, und ichsah Gedanken und Empfindungen, die mir gehör-ten, wie durch magnetische Fortwirkung in seinerdurchsichtigen Klarheit schweben.

Allmälig verlangte mich, sie in den Mitg-nußder von mir entdekteu Reiche zu erhebe»; denn all-gemach fing ich an jene Qual eines allein herrschen-den Eroberers zu fühlen, Niemand zum Genossenmeiner Macht, oder zum Theilnehmcr au der michumgebenden Herrlichkeit zu haben.

Eines Tages kam mitten unter den engelhaftenWesen, die in ihrer Seligkeit »m mich her schwebten,so daß ich die leisen Melodien, die sie währendihres Fluges sangen, hören konte - eines Tageskam diese Sehnsucht, dieses Gefühl der Einsamkeitim Leben, der Uebersältignng am Glanz über mich.Und ich sprach zu mir:Dies ist nur der unvoll-kommene Zustand; warum nicht das Ganze geniesen?Könte ich jene erhabene Weisheit, zu welcher meinjezziges Wisse» nur ein Schritt ist, erreichen, so