entnommen; den» er liebte mich, und mit Prophe-tenaugen di« Tiefen der Zeit dnrchscdauend e, kanteer, daß ich zu wilden, furchtdaien Geschikkc» undzu einem Leben bestimt sei, das die Dauer seineseigene» noch nberbiete.
Es war in der Nacht, wo der Neumond seinengiftigen Einfluß auf Laub und lieben der Ecke aus-streut, daß ich den Egvpter anf'nchte. Das Feuerbrante mit wilderem, rölherem Glau; als gewöhn-lich, und als ich auf den Wildlinge» des Süder-sandes in den Eingang der Hohl« trat, sab >ch denGreis vor mir auf einem Stein slz;en. Bei meinemEuttrit fuhr der Seher in Furcht und Schrekkenempor; seine Augen rollten, sein dünnes, granesHaar stand zu Berge, ein kalter Ecdweis brach ausseiner Stirn, und der furchtbare Meister stand inAugst und Grauen vor seinem Schüler.
„Du kamst," flüsterte er mit entfärbter Lippe:„was ist neben Dir? Hast Du gewagt Weisheitzu suchen bei der Seele alles Schrekkens — bei dem
gespenstischen Aursäzzigen dis.hinweg! Laß
den Satan fort!"
Die Stimme schien den alten Mann zu verlasse»,und mit einem Schrei stürzte er auf sein Angesichtnieder.
„Ist cs," sprach ich, selbst erschrrkt durch seinGrauen, „ist es das Feuer hinter meinen Schritte»wovor Du zitterst? Siehe, es ist harmlos wie eiltHund; es brrrt troz seinem Glanze nicht; ist es ein