70
mit einigen andern kleinen Sünden dazu bei, seinenFall herbeiznführen. Er wurde ergriffen, vor Ge-richt gestellt »nd zu siebenjähriger Deportation ver-nrtheilt. In Botany-Bay benutzte er seine Zeit svvortheilhast und richtete sich seine Lage so behaglichein, daß er nach Ablauf seiner Strafzeit die Rück-kehr verschmähte. Er machte eine vortreffliche Hei-rath, kaufte ein vortreffliches Haus und blieb indem gesegneten Lande bis znm Schluß seiner Tage,noch bis ans Ende durch den Reichthnm seinesHaares und eine gewisse freche Stutzerei im Auf-zuge ausgezeichnet.
Was den Haudegen Attie, den Pöbel Franz,Scharlach Jen: und den alten Sack betrifft, so be-kennen wir unsere Ruchlosigkeit, über ihr Ende ge-wisse Nachrichten beiznschaffen. Wir können nurhinzusetzen rücksichtlich Handegen Attie's, was wir-in Beziehung auf die Andern unterlassen wollen:„Wo er geht, begleit' ihn ein guter Stern!" Wenner stirbt, wird die Straße einen großen Mann ver-loren haben, dessen Fuß selten aus dein Steigbügelkam, und dessen Heller Kopf eine kühne Hand re-gierte- Er trieb den gesunden Menschenverstand zurhöchsten Vollkommenheit und machte den geradenWeg znm erhabensten. Seine Worte waren we-nige, seine Lhaten viele. Er war der Sparta-ner der Tobp-Männer, und Lakonismus war dieeinfache Seele der von ihm in seinem Beruf aus-gestellten und befolgten Gesetze.