Druckschrift 
6 (1834)
Entstehung
Seite
89
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von einem erniedrigenden Andenken rein zu erhalten?Hahnrei, Hahnrei! ist ein häßliches Wort; ein gut»williger, die Hand bietender Hahnrei! hm dieserAusdruck hat nichts Großartiges, keinen philosophi-schen Firniß. Laß sehen! Ja! Ich weiß ein Mit-tel gegen das Alles. Ich heirathete mich im Stil-len gut! unter angenommenem Namen gut! eswar eine heimliche Heirath, fern von ihrer Vater-stadt - gut! die Zeugen ihr unbekannt gut! dieBeweise leicht in meine Hände gebracht herrlich!der Narr soll glauben es sey eine falsche Heirathgewesen, ein listiger, galanter Streich von mir; ichwill den Flecken Hahnrei mit dem Wasser einesandern Worts auswascheo, ich will eine Maitresse,nicht eine Gattin verkaufen. Ich will ihn warnen,ihr dieß Gcheimniß nicht mitzutheilen; ich muß über-legen mit welchem Vorwände! oh die Rechtmä-ßigkeit meines Sohns könnte mir später erwünschtseyv. Er wird diesen Grund begreifen und ich werdesein Ehrenwort darauf haben; und beiläufig, esliegt mir an dieser Rechtmäßigkeit und ich will dieBeweise anfbewahren; ich liebe mein Kind; ehrsüch-tige Männer lieben ihre Kiuder; ich kann selbst einLord werden und mir einen Sohn wünschen, der anmeine Stelle tritt; und dieser Sohn ist mein, Dankdem Himmel! über diesen Punkt bin ich sicherund dieß soll auch das einzige Kind bleiben, das mirheranwächst. Nie, das schwör' ich, will ich michwieder meiner Selbstständigkeit begeben! Meiner