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lehnen sie sich durch beinahe keine Rücksichten konntebewogen finden. Dies; ganze, nur halb gestandene, aberernste Gewebe oon Gedanken und Hoffnungen loste sichvon dem Augenblick an ans, wo er ihres ObeimsHans verließ. Seine Worte duldeten keine Miß-deutung. Er war nicht einmal ans ihre Herablas-sung ciugegaugen und ihre Wangen brannten beidieser Erinnerung. Aber er liebte sie! Sie sah, sieerkannte cs aus jedem Wort und Blick. Eine bit-tere und schwarze Erinnerung mußte wohl sein Ge-wissen beschweren, welche durchaus nicht den Beweg-grund zu überwältigen vermochte, der ihn trieb, siezu verlassen, als.er sie für immer sich hätte zueig-ncn können! Zwar hatte er, als er früher in ei-nem Briefe ihr Lebewohl sagte, auch die gleiche sichselbstanklagende Sprache geführt — es fanden sichdieselben unheimlichen Hindcntunqcn und Anspielun-gen auf Schande oder Schuld darin; aber nie bisjetzt hatte sie dieselben im strengen Sinne verstan-den , und nie bis jetzt hatte sie sich träumen lassen,wie weit ihre Bedeutung gehe. Und doch — wel-che Verbrechen konnte er begangen haben? DieWahrheit kam Lucien nie in den Sinn. Sie schau-derte, sich selbst zu fragen und beschwichtigte ibreZweifel durch ein trübes, starres Schweigen. Abertrotz allen ihren Selbstanklagsn und trotz ihrem ge-gen Clissord erwachten Verdacht, konnte sie dochnicht umhin sich zu gestehen, daß etwas Edles undihrer nicht Unwürdiges in seiner Handlungsweise