lieft» Gewässern versinkt, bis ins Innerste vonCliffords Herz. Im Entzücken aller seiner Ent-schlüsse und seiner Mäßigung vergessend, schlanger in einer langen, leidenschaftlichen Liebkosungseine Arme um sie; und Lncie, als ihr Athen, sichmit dem seinen vermischte und ihre Wange anseinem Busen ruhte, war zu Muthe alS ob dieVergangenheit kein Geheimnisi hegen könnte, mäch-tig genug, die Zärtlichkeit zu entkräften, womitihr Herz an dem seinigen hieng. Sie machte sichzuerst aus der Umarmung los. Sie zog ihr Ant-litz von dem seinigen weg und durch ihre Thräncnhindurch ihn anlächelnd mit einem leuchtendenGlanz, der hinrer dem Lächeln ihrer frühsten Ju-gend nicht zurückstand, sagte sie: „Horen Sie michan. Erzählen Sie mir Ihre Geschichte, oder nicht,wie Sie wollen. Aber glauben Sie mir, der Ver-stand eines Weibes ist oft kein zu verachtenderRathgcber. Diejenigen, welche sich selbst so bitteranklagcn, sind selten diejenigen, welchen man soschwer verzeiht; und Sie müssen cs mir nicht übelnehmen, wenn ich die Größe der Schuld bezweif-le, welche Sie sich selbst so verschwenderisch ausbür-den. Ich bin in der Welt allein — (hier starbdas Lächeln auf Luciens Lippen,) mein guter Va-ter ist todt- Ich kann durch meine Handlungswei-se Niemand verletzen; cs lebt Niemand auf Er-den, an den ich durch eine Pflicht gekettet wäre.Ich bin unabhängig, ich bin reich. Sie gestehen,
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