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kämpfen gelebt hat, ohne Vorurthcile zugleich mitder Erfahrung in sich aufzunehmcn, wie verwun-dert belächelt er seiue Verehrung für die Idealeseiner fcüheru Jahre! welch eine verschiedene Farbeträgt für ihn die Meschichte! wie vorsichtig wird erim Leben! wie langsam im Bewundern! wie ge-neigt znm Tadel! Die menschliche Natur ist zuetwas Künstlichem geworden, und er schätzt sienicht mehr nach dem, was sie scyn kann, sondernwas sie in der Verdorbenheit der Halbcivilisationist. Aber ebenso wie der strebende-Jüngling denGlauben umfaßt, der Weise oder der Säuger derseine Vernunft aufgeklärt, oder seine Einbildungs-kraft entflammt hat, , se» nach Gemüth und Geisterhaben über den gemeinen Troß, frei von denLeidenschaften,,den Nichtswürdigkeiten, den kleinenNiederträchtigkeiten und den schwärzenden Lastern,welche das,gewöhnliche Erbthcil des Fleisches sind:so innig hängt ein,Weib, das zum erstenmal liebt,an der eingebildeten Vortrefflichkeit ihres Gelieb-ten, Wenn-Evelina so-heftig erschrickt bei demGedanken- eines, gelegentlichen Dampfes, oder - Rau-sches bei ihrem edlen, unvergleichlichenGeliebten, wer erkennt nicht an, wie natürlichhier ihre Empfindung ist,? Wäre Evelina sechsJahre verheiratlset und derselbe Geliebte des Ver-brechens-,, wegen dessen sie ihn im Verdacht hatte,wirklich, aber als ihr, Ehemann,, schuldig gewesen:sühss.nicht) L.aft., es.; dann, im,höchsten , Grads-