wnßtseyn von seiner Trcnepflicht; und da jetzrBath keinen besondcrn Rcitz mehr hatte, um derGlut seiner Zärtlichkeit die Wage zu halten, svließ Maulevcrer seinen Wagen anspanucn und reis-te, nur von seinem Kammerdiener begleitet, nachLondon abi
Nichts vielleicht konnte ein treffenderes Bildeines Aristokraten liefern, als der Anblick desschmalen, vornehm verdrießlichen Angesichts LordMaulevercrs hinter dem vcrschloßnen Fenster seinesüppigen Reiscwagens hcrvorlngend! Der übrigeMann war sorgfältig in Pelze gewickelt, ein halbDutzend Novellen waren ans dem Sitz ausgcbrei-kct und ein magrer französischer Hund, der aus-nehmend seinem Herrn glich, schnüffelte umsonstnach der frischen Luft, die nach Maulevercrs Vor-stellung mit allen Arten von Asthma und Catarrhbevölkert war. Ein treffendes Bild eines Aristo-kraten war es — ans folgenden Gründen, weil csden Eindruck der Faulheit, der Unbehaglichkeit,der Ucppigkeit, des Stolzes und des Lächerlichenmachte. Maulevcrer stieg in Salisbury aus, umseine Glieder zu dehnen und sich mit einem Kalbs-rippchcn zu letzen. Unser Edelmann war auf denLandstraßen wohl bekannt und da Niemand leut-seliger scyn konnte als er, so war er auch sehrbeliebt. Der dienstwillige Wirth stolperte insZimmer, um selbst seiner Lordschaft aufzuwartcnund alle Neuigkeiten des Orts ihm zn erzählen.
Vulwer's Nomone XXVitt- 4