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fallencn Geschlecht. Hast du einige Empfänglich-keit für die Schwachheit des Ahnenstolzes?"
„Sie sagen" antwortete Lucie, „wir sollenuns nicht um die kümmern, welche nach uns le-ben; viel weniger, dünkt mich, sollen wir unsum die kümmern, welche Jahrhunderte vor unsgelebt haben."
„Gut geantwortet!" sagte Branden lächelnd.„Ich will dir irgend einmal erzählen, welche Ge-walt diese von dir schon verachtete Schwäche übermich ausübte, als ich schon weit alter war als du.Du bist frühe weise — in manchen Punkten; be-nütze meine Erfahrung und werde cS in allen!"
„Das heißt, ich soll alle Menschen und alleDinge verachten?" sagte Lucie ebenfalls lächelnd.
„Nun, du brauchst nicht meinen Glauben an-znnchmen; dn kannst nach deinem eignen weiseseyn; aber liebste Lucie, glaube Einem, der dichrein und uneigennützig liebt, und der auf der Gold-wage alle Vorthcilc abgewogen, die noch auf ei-ner Erde aufzulesen sind, wo, wie ich in der Thatüberzeugt bin, der Hcrbstertrag schon cingcsammeltward, che wir sie betraten: glaube mir, Lucie!und halte nie die Liebe, diesen Mädchcntraum,für so werthvoll als Stand und Macht; bedenkedick wohl, eh du jener dich hingicbst; nach diesengreife im Augenblick, wo sie sich dir barbieren.Liebe legt dich zu den Füßen eines Andern unddieser AndrcJst ein Tyrann; aber hoher Stand