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gegen ihn ausgesprochen werden soll." Nachdemer sich dieser Rede in angcmcsscncrn Ausdrückenentledigt hatte, als ihm sonst gelang, stand derSquire rasch auf und schwankte aus dem Zimmer.
Lucie sank in den Sessel, den ihr Vater ver-lassen, und Clifford sagte, sich ihr nähernd, mitheiserer, leiser Stimme:
„Ihr Vater, Miß Brandon, hat ganz rechtgesagt, ich weile lieber sterben, als mein Augehoffend zu Ihnen erheben.» Ich dachte gestern,Sie zum letztenmal gesehen zu haben; — der Zu-fall, nicht meine eigne Thorhcit oder Anmaßung,hat mich wieder in Ihre Nahe geführt und ebendie wenigen Stunden, die ich mit Ihnen unterEinem Dache zubrachte, ließen mich fühlen, wiemeine Liebe, mein Wahnsinn erst jetzt die höchsteHöhe erreicht hat. O Lucie!" fuhr Clifford ineinem leidenschaftlicheren Ton fort und warf sichwie von einer plötzlichen, unwiderstehlichen Machtgetrieben, ihr zu Füßen, „wenn ich hoffen könn-te, Sie zu verdienen — hoffen könnte, mich vomStaub zu erheben — könnte ich dieß! aber nein!nein, nein! Ich bin von aller Hoffnung und fürimmer abgeschnitten."
Es lag eine so tiefe, bittre, herzinnige, kum-mervolle Selbstanklage in dem Ton, womit dieletzten Worte gesprochen wurden, daß Lucie, jedeVorsicht wegwerfend, und Alles andre in der Be-stürzung des Mitgefühls und der Thcilnahme ver-