Druckschrift 
5 (1834)
Entstehung
Seite
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gewesen, als die Kammermagd der Herberge an-pochte nnd eine Botschaft oon dem Squire über-brachte, der sie bitten ließ, zu ihm in das Sprech-zimmer hinunter zu kommen. Mit einem Herzen,das so heftig schlug, daß es beinahe sein Leben zuverzehren schien, gieng Lucie langsam und mit be-bendem Schritt hinunter. Als sie die Thüre öff-nete, sah sie Clifford in der Fenstcrvertiefung ste-hen, sein Angesicht mar zum Theil von ihr abge-kchrt und sein Auge auf den Boden geheftet. Dergute alte Squire saß iu einem Lehnstuhl und eineArt verlegener und halbstolzer Zufriedenheit sprachsich in seinen Zügen aus.

Komm her, Kind!" sagte er und räuspertesich,Kapitän Clifford a hm! erweist dirdie Ehre, dir und ich darf wohl vvraussetzen,daß cs dick sehr überraschen wird, nicht daßich, meines Orts, mich so sehr darüber wunderte aber das kann meine eigne Ansicht scyn, (undcs ist gewiß bei mir sehr natürlich) dir eine Lie-beserklärung zu machen. Er erklärt ferner, daßer der Elendeste der Menschen scp und eher ster-ben wollte, als sich die Kühnheit erlauben: zu hof-fen. Deßhalb, meine Liebe, habe ich dich holenlassen, um ihm Erlaubniß zu ertheilen, sich um-zubringen, auf welche Weise ihm beliebt; und ichüberlasse cs ihm, den Grund anzugebcn, warum(cs ist ein Geschick, das früher oder später alleseine Mitmenschen trifft) Las Lvdesurtheil nicht