Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
120
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iro

Mein thcurcr Äcffe!

Dank Dir für Deinen Brief und die neuenKomödien, die Du mir geschikt hast, und dasdrollige neue Blatt, den Zuschauer; es Ist leichtgenug gehalten, obwol nicht so wizig, als Re-chtster oder der kleine Sid es gemacht haben wür-den. Aber ich dank Dir dafür als einen Beweis,daß Du dem alten Onkel nicht böse bist, weil ersich Deinen Liebeleien widersczt hat, auf welchesKapitel die meisten jungen Lcnte verdammt hart-näkig sind; Du aber hast freundlich für meineUnterhaltung gesorgt. Nun ich denke, Morton,Ln hast Dir diese Grille ganz aus dem Kopf ge-schlagen und ich bitte Dich sprich mir nichts davon,wenn Du zu mir kommst. Ich hasse Hciratge-sprächc mehr als ein Knabe die Ruthe Po;Fisch, so ist mirs nun einmal! Du must alsomeine Laune auf diese« Punkt schonen.

Aubrcy hat mich von Neuem verlassen undich bin ganz allein; war übrigens nicht vielbesser daran, als er sich noch hier aufhielt, denn in derlczten Zeit mied er mein armes Zimmer wie einLazarcth, und wenn ich mit seiner Mutter darü-ber sprach, so murmelte sie etwasvon Beispielund Verführung." Zum Henker, Morton! ist'Dein alter Onkel, der Alles was lebt, bis zumarmen Hund Pouto hinab, liebt, ei» Mensch des-sen Beispiel die Jugend verderbt? Deine Mutteranlangcnd, so wird sie jeden Tag'einsiedlerischer,