Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
117
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wir eines Abends ganz ernstlich aus einander gekom-men und hatten die kleinen Knoten zerrissen. Nicht sobald hatt'ich mich mit Tarleton gezankt, als Lady Has-selton ihn an meine Stelle aunahm, und eine Wochenachher wurde ich durch einen namenlosen Briefvon der heftigen Leidenschaft benachrichtigt, dieeine gewisse Dame vom Hof für mich gefast; zu-gleich ward ich aufgefodert an einem bestimmtenOrt mit ihr zusammen zu treffen. Ich überlasdie Epistel zweimal und entdekte an einer Stellederselben zwei g's', die Lady Hasscltons Handeigenthümlich zugehörten, wenn auch das Ueb-rige, mit Ausnahme der schlechten Orthographie-ziemlich gut vcrlarvt war. Fielding war eben beimir.Was geht Euch durch den Kopf?" fragteer, seine Knieschnallcn ajustircnd.

Lest!" entgegnete ich, und gab ihm denBrief hin.

Gott verdamm mich, was Ihr ein glüklichcrKerlseid!" schrie der Stuzer.Werdet auf denFlügeln der Liebe dahin eilen?"

Bewahre!" entgegnete ich.Ich vcrmuthedaß das Ding von einer reichen alten Witwekommt, die mir in den Tod zuwider ist."

Von einer reichen alten Witwe?" wieder-holte Fielding, für dessen Augen die Hinterlassen-schaft begüterter Ehemänner etwas sehr Anziehen-des hatte, und welcher daher die Ansicht hegte,daß nur selten die jungfräuliche Blüte das Mit-