Druckschrift 
4 (1839)
Entstehung
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allgemach dem lebendigen, glücklichen Fluß in TalbotsGespräch gänzlich hin.

Wer möchte behaupten, das Halten auf äußer-liche Politur sei nicht weise, die Virtuosität des Be-nehmens keine Tugend, es liege kein Verdienst in derunsichtbaren aber mächtigen Kunst, die mehr als ganzeBücher über Moral unser Glück vermehrt oder unscrnKummer sänftigt ? Wer möchte sagen, derjenige Schrift-steller , der mehr als irgend ein Anderer auf diesesZiel hingcarbeitct, scp bloß Prediger der Verstellung,des Betrugs gewesen? Chesterfield sey nicht in fastgleichem Grad, wie die großen Namen eines Epikurund Helvctiuö von der Unwissenheit mißverstanden,von der Gemeinheit verleumdet worden ? Wer möchtejetzt leugnen, daß der Mann, den man uns als heuch-lerischen Fröhner der Welt verachten gelehrt hat,vielmehr als der Philosoph des Wohlwollens, als derErläutern der fciuern, obwohl mehr ins gewöhnlicheLeben fallenden Gesetze dieser Tugend verehrt wer-den sollte? °)

Diese Bemerkung, die, wie wir gestehen, einwenig einer vom Zaun gebrochenen Wahrheitgleicht, bedarf eines mehr ins Einzelne gehendenBeweises, als in vorliegendem Buch schicklich an-gebracht werden könnte. Indessen hat uns einesehr aufmerksame Betrachtung des Lebens undder Briese Lord Chesterfields so mächtig mit derUeberzeugung erfüllt, daß sein Karakter in bei-derlei Hinsicht, vornehmlich aber in Bezug auf