Mr. Legard das innige. Von dem Kanfschilling lebtedas glückliche Paar einige Jahre in großem Behagen,als Mr. Legard an einer Gehirnentzündung starb;seine trostlose Wittwc fand sich allein in der Welt miteinem schönen, kleinen, kranslockigcn Knaben und einerRente von jährlich 1000 Pfnnd, wofür die Besitzungverkauft worden war — alles übrige Vermögen warhinaus — eine Entdeckung, die man erst nach Mr.Lcgards Tod machte. Lady Louisa überlebte nicht langeden Verlust ihres Gatten und ihrer gesellschaftlichenStellung; mit ihr erlosch natürlich auch die Rente.Ihr einziges Kind ward im Hanse seines Großvaters,des Herzogs, erzogen, bis er das Alter hatte, denDienst eines königlichen Pagen zu versehen; von darückte er, wie cs gewöhnlich ist, zu einem Posten beiden Garden vor. Zn den glänzenden Emolumentenseines Soldes fügte die herzogliche Familie freigebignoch jährliche zweihundert Pfnnd, bei welchem Ein-kommen der Cornet Legard ganz artig in Schuldenhincinzukommcn wußte. Die außerordentliche Schönheitseiner Person, seine Verwandtschaften, sein Benehmengewannen ihm all die Berühmtheit, welche die Modedes vornehmen Tons geben kann; aber Arinuth ist einLoses Ding. Zum Glück kehrte damals eben sein Oheim,der Admiral, von der Sec zurück, um sich für denRest seines Lebens in England fest nicdcrzulafscn.
Bisher hatte sich der Admiral nichts um Georgebekümmert. Er selbst hatte eine Kaufmannstochtcr mit-«incm schönen Hcirathgut zur Frau, und er war mit