„Ich werde bis zwölf Uhr zurück seyn."
„Warum gehst Du nach-?"
„Brookes, der Hufschmied, hat einen kleinen Hüh-nerhund — von König Karls Zucht. Miß Camcron isteine Freundin von Hunden. Ich kann ihn ihr mitmeinen Grüßen schicken — es wird eine Art von Ab-schied seyn."
„Schlauer Schelm; ha, ha, ha! verdammt schlau,ha, ha!" und der Admiral klopfte seinen Neffen aufseinen schlanken Leib und lachte, bis ihm die Thronendie Wangen herunter liefen.
„Leben Sic wohl, Sir!"
„Halt, George; ich vergaß Dich etwas zu fragen;Du sagtest mir nie, daß Du Mr. MaltravcrS kennest.Warum pflegtest Du seine Bekanntschaft nicht?"
„Wir trafen uns zufällig in Venedig. Ich erfuhrdamals seinen Namen nicht; er ging gerade als ichankam. Wie Sic sagen, ich muß seine BekanntschaftPflegen."
„Ein schöner Charakter!"
„Sehr!" sagte Lcgard mit Nachdruck, indem errasch das Zimmer verließ.
George Lcgard war ein Waise. Sein Vater —des Admirals älterer Bruder — war ein verschwende-rischer Mann nach dem besten Ton gewesen, mit einemziemlich großen nicht festgcmachtcn Vermögen. Er hei-rathete die Tochter eines Herzogs, die keinen Hellerhatte; Güter find etwas Beschwerliches — so verkaufteBulwcr's Romane. I^XX. 3