27
zwei Kindern gesegnet worden, welche seine ganzeZärtlichkeit allein in Anspruch nahmen. Aber in derFamilie Legard schien eine besondere Sterblichkeit zuherrschen; im ersten Jahr nach seiner Rückkehr nachEngland und seiner Ansicdlung in B—shirc sah sich derAdmiral seiner Gattin und seiner Kinder beraubt. Jetztsuchte er seinen verwaisten Neffen ans und faßte baldeine größere Zärtlichkeit für ihn, als er je für seineeigenen Kinder gehabt hatte. Der Admiral war, ob-wohl in behaglichen Umständen, doch nicht reich; den-noch schoß er das zu George's Verrücken in der Armeeerforderliche Geld her, und verdoppelte die von demHerzog gegebene Zulage. Seine Hoheit hörte vondieser Großmuth, und fand, daß ihm selbst eine sehrzahlreiche Familie hcranwnchs; daß der Marquis sichbald vcrhcirathcn und ein größeres Einkommen habensollte; daß er sich schon sehr freigebig gegen seinenNeffen gezeigt — und das Ergcbniß dieser Entdeckungwar, daß der Herzog die zweihundert Pfund jährlichzuruckzog. Legard indeß, der seinen Oheim als eineunerschöpfliche Goldqncllc ansah, fuhr fort, Herzen zubrechen und Schulden zu machen — bis er an einemschönen Morgen in der Kingsbcnch erwachte. Der Ad-miral ward schnell nach London entboten. Er kam;bezahlte die Gläubiger — eine Großmuth, die ihn inernstliche Verlegenheit brachte, fluchte, schalt und schrie,und bestand endlich darauf, legard sollte ans demverdammten Stutzer-Regiment austrcten, in dem er
3 *