Druckschrift 
4 (1838)
Entstehung
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etwas, das unwiderstehlich die Aufmerksamkeit anzogund fesselte; er konnte Einen Alles vergessen machenaußer i-hm selbst, und der Fülle der lcichtflicßcndcn unddoch ernsten Beredsamkeit, welche seiner Sprache ihreFarbe und seiner Stimme ihre Melodie gab. Gewißist, daß Evclinc in dieser Stunde des erneuten Ver-kehrs mit einem Mann, der zuerst, wo nicht ihr Herz,doch ihre Einbildungskraft und ihre tieferen Gefühleerweckt hatte, selbst Lcgard nicht vermißte. Währendsie lächelte und zuhörtc, ahnte sie nichts von den Qua-len, die sic einem Herzen bereitete. An die Rückwandder Loge gelehnt beobachtete Lcgard die ganz versun-kene Aufmerksamkeit Evclincns, die anbctcndcn BlickeMaltravcrs' mit jenem grenzenlosen und zermalmendenGefühl von Unscligkcit, wie keine Leidenschaft als dieEifersucht, und auch sic nur in der Jungfräulichkeitihrer ersten Qual, es zu kosten gibt! Er hatte niezuvor von Nebenbuhlerschaft von dieser Seite her ge-träumt; aber jener unbeschreibliche Instinkt der Lieben-den, der so selten irrt, sagte ihm sogleich, Maltra-vcrs scy das größte und gefahrdrohendste Hindcrniß,das sich seiner Leidenschaft in den Weg stellen könne.Er wartete in Hoffnung ab, ob Evclinc nicht wenig-stens die Gelegenheit ergreifen würde, sich zu ihm zuwenden, als der vierte Akt zu Ende ging. Sic thatcs nicht; und außer Stand, seine Bewegung zu be-zwingen und ans die faden Bemerkungen Lord Dolti-morc's zu antworten, verließ er plötzlich die Loge.

Als die Oper zu Ende war, bot Maltravers