Druckschrift 
4 (1838)
Entstehung
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Nein, wahrhaftig, Sie sollten nicht so sprechen,"sagte Evclinc, den Kopf schüttelnd mit lieblich affcktir-tcm Zorn,denn ich weiß, daß Sie Sich den Scheingeben, zu mögen was ich mag, nnd zu bewundernwas ich bewundere; und ich bin eine Enthusiastin inAllem was Mr. Maltravcrs betrifft."

Ich weiß, daß ich wünsche, Alles im Leben mitden Augen der Miß Camcron zu sehen," flüsterte Lc-gard sanft; und dicß war die bedeutungsvollste Rede,die er sich noch je erlaubt hatte.

Evclinc wandte sich ab »nd schien ganz in dieOper vertieft; und in diesem Augenblick ging die Thüreder Loge auf und Malrravcrs trat ein.

Bei ihrem offenen, ungehcuchcltcn, jugendlichenEntzücken bei seinem Erblicken war cs Maltravcrswirklich zu Muth,als öffnete sich ihm in ihrem Antlitzdas Paradies." In seiner eigenen heftigen Gcmüths-bcwcgung beachtete er kaum, daß Lcgard aufgeffandcnwar und ihm seinen Sitz überließ; er nahm die Höf-lichkeit an, grüßte seinen alten Bekannten mit einemLächeln und einer Verbeugung, und war nach wenigenMinuten tief im Gespräch mit Evclinc.

. Noch nie hatte er mit solchem Erfolg die cigcn-thümlichc, mächtige Zaubcrgabc in Anwendung gebracht,die ihm nach seiner Willkür zu Gebot stand, und dieum so gewaltiger wirkte, je mehr sic mit seiner Kälteim gewöhnlichen Verlauf der Unterhaltung kontrastirte;im Ausdruck seiner Augen im Ton seiner Stimme hatte Maltravcrs in seinen glücklicheren Augenblicken