Druckschrift 
4 (1838)
Entstehung
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In diese Lustbarkeiten trat, mibckannt mit ihrem Zau-ber und geblendet von ihrem Glanz, die junge Evclincmit ihrer Wirthin hinein; und immer sah man an ihrerSeite die unvergleichliche Gestalt Lcgards. Beide inder Miithc der Jugend, Beide ganz gemacht, Ver-gnügen zu geben und zu nehmen im Gebiet dieserschönen Arimda, die wir die Welt nennen be-kamen sic nothwcndig eine gewisse Uebercinstimmungin ihren Ansichten und Gefühlen ihren Beschäfti-gungen und Absichten; auch war jn der ganzen,glänzenden Stadt kein Mann, der Auge und Phantasiemehr zu fesseln geeignet war, als George Lcgard.Aber immer bis aus einen gewissen Grad mißtrauischund furchtsam, hatte Legard noch nie von Liebe ge-sprochen; und ihre Vertraulichkeit reichte für jetzt nochnicht bis zu dem Punkt, daß Evclinc sich selbst hättebefragen müssen, ob in Lcgards Gesellschaft keine Ge-fahr scp, ob seine offenkundige Bewunderung nicht eineernstere Bedeutung habe? Ob nun die Melancholie,welcher die Ladp Vargravc in ihrem Brief an Lumlcyerwähnt hatte, ihren Grund hatte in Gedanken, diesich auf Maltravcrs bezogen, oder in Erinnerungenan Legard, die sic sich selbst nicht bekannte, dicß aus-zumachcn bleibe dem scharfsinnigen Leser überlassen.

Doltimore's waren seit etwa drei Wochen in Paris;und seit vierzehn Tagen war Legard ihr beständigerGast und halb ein Jnsaßc ihres Hotels gewesen;als in der Nacht, von welcher wir in unserem letzte»Buch gesprochen, Maltravers plötzlich wieder EvelincnS