Druckschrift 
4 (1838)
Entstehung
Seite
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er, thcils wegen des widrigen Gefühls der Abhängig-keit van einem Oheim, der großmiithig und unfreund-lich zugleich war, thcils im mißtrauischen und ernstenBcwußtscpn von der Unangemessenheit seiner Ansprücheauf die Hand der Miß Camcron, und thcils wegender frühem und anerkannten Ansprüche des Lord Var-gravc halb in der Verzweiflung, die ihm ange-borene Stelle angenommen hatte, fand cr cs dochunmöglich, das Bild aus seiner Seele zn verbannen,das zuerst einem glühenden und frischen Herzen vollZärtlichkeit einen unauslöschlichen Eindruck cingcprägthatte. Er knirschte heimlich bei dem Gedanken, daßcr einem glücklichen Nebenbuhler seine Unabhängigkeitund seine Stelle verdankte, und beschloß, die nächsteGelegenheit zn ergreifen, sich von Verbindlichkeiten zubefreien, welche ctngcgangcn zu haben cr tief bereute.Endlich erfuhr cr, daß Lord Vargravc abgcwiescnworden daß Eveline frei war; und wenige Tage,nachdem cr diese Nachricht erhalten, ward der Admiralvom Schlage getroffen und starb und Lcgard sahsich plötzlich im Besitz, wo nicht eines großen Vermögens,so doch eines hinlänglichen Einkommens, um seinenCharakter, als Bewerber, von dem Verdacht einesVcrmögcnSjägcrs und Abenteurers rein zu erhalten.Trotz der neuen, durch seines Oheims Tod sich ihmeröffnenden Aussichten, und trotz der mürrischen Launen-haftigkeit, welche sich in des alten Admirals Güte ge-mischt und sie vergällt hatte, war doch Legard sehr cr-Bnlwer's Romane. I-XXI. 9