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Unterschied im Grad und in der Art seiner Unzufrie-denheit statt finde — kein Unterschied zwischen demSchmachten nachBrod und zwischen dem Verlangen nachdem Bcfitz des Mondes? Wünschen und Streben istuns cingcpflanzt als das Prinzip nnsers Daseyns; dasphysische Begehren füllt die Welt und das moralischemacht sie fortschreitcn; wo Wünschen ist, da muß auchUnzufriedenheit seyn; wenn wir mit Allem zufriedenfind, ist das Wünschen erloschen. Aber ein gewisserGrad von Unzufriedenheit ist nicht unerträglich mit demGlück, ja cs liegt darin selbst ein Glück eigener Art;welches Glück gleicht dem der Hoffnung — was ist dieHoffnung Anderes als Wunsch? Der europäische Leib-eigene, dessen Gebieter Herr über sein Leben war, unddie Keuschheit seiner Tochter als ein Recht ansprechenkonnte, sehnt sich seinen Zustand zn bessern. Gott hatMitleid mit seinem Zustand; die Vorsehung setzt denEhrgeiz der Führer in Bewegung — die Kämpfe derParteien, das unruhige Treiben der menschlichen Be-strebungen und Leidenschaften; ein Wechsel tritt ein inder Gesellschaft und Gesetzgebung, und der Leibeigenewird ein Freier! Er wünscht auch jetzt wieder — aberwas? Jetzt nicht mehr nur persönliche Sicherheit, nichtmehr nur das Recht auf sein Leben und seine Gesund-heit, sondern hohem Arbeitslohn, größere Bequemlich-keit des Lebens, zugänglichere Gercchtigkcitspflcge beivermindertem Unrecht. Ist hier kein Unterschied in derBeschaffenheit dieses Wunsches? War der eine nichteine größere Qual als der andere? Steigen Sic eine