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sichtbarsten sepn müssen, ist die Verminderung der Sterb-lichkeit in entsprechendem Berhältniß mit der Zunahmeder Civilisaiion ein höchst merkwürdiges Factum. InBerlin betrug vom Jahr 1747—1755 die jährlicheSterblichkeit 1:28; von 1816 abcrbis 1822nur 1:34!Sie fragen was England durch seine Fortschritte inden Gewerken gewonnen habe? Ich will Ihnen durchseine Stcrblichkcitsrcgister antworten. In London,Dirmingham und Liverpool haben die Todesfälle inweniger als hundert Jahren vom Verhältniß von Einemauf Zwanzig abgcnommen zu Einem auf Vierzig —genau um die Hälfte! Ferner, wo nur ein Staat, jaeine einzelne Stadt, in der Civilisaiion zurückkommt,und in der Thätigkeit und dem Handelsbetrieb, die inderen Gefolge sind, da nimmt auch sofort die Sterb-lichkeit zu. Wenn aber die Civilisation der Verlänge-rung der Lebensdauer günstig ist, muß sie nicht auchAllem günstig scpn, was das Leben glücklich macht —körperlicher Gesundheit, geistiger Heiterkeit, der Ge-nußfähigkeit? — und wie viel größer, wie viel erha-bener wird die Ansicht vom Gewinn, wenn wir beden-ken, daß auf jedes hiedurch erzeugte Leben eine Seelekommt — ein Schicksal jenseits des Grabes — eineVervielfachung von Unsterblichkeit! Welch eine Apologiefür den stetigen Fortschritt der Staaten! Aber Siebehaupten, wir bleiben, wie sehr wir auch fortschreitcn,doch immer unzufrieden und ungeduldig; können Siewirklich meinen, daß, weil der Mensch in jedem Zu-stand mit seinem Loos unzufrieden ist, dcßwcgcn kein