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für gewöhnlich, nicht eifersüchtig, auch nicht höhnisch,noch böswillig, noch rachsüchtig; seine Fehler entspran-gen ans gänzlicher Gleichgültigkeit gegen alle Menschenund alle Dinge — außer sofern sic in Beziehung stan-den ans seine Plane und Zwecke. Er hätte keinenWurm beleidigt, wenn er keinen Vorthcil davon hatte,aber er hätte jedes Hans in Brand gesteckt, wenn erkein anderes Mittel gefunden hätte, seine Eier zurösten. Aber doch, wenn irgend ein Gefühl persön-licher Erbitterung in seiner Brust Raum fand, so warcs zuerst gegen Evclinc Camcron, und dann zweitensgegen Ernst Maltravcrs. Zum Erstenmal in seinemLeben dürstete- er nach Rache — Rache gegen dasMädchen, das ihn seines Vermögens beraubte undseine Hand ansschlug — und diese Rache hoffte er zubefriedigen. Was den Andern betraf, so war cs nichtsowohl Widerwillen, was er gegen ihn empfand, alsvielmehr ein unbehagliches Gefühl der Unterordnung.Wie sehr auch er selbst in der Welt vorwärts gekom-men war, hatte ihm doch der Ruhm eines Mannesgewurmt, den er als einen trotzigen, unerfahrenenJüngling sich noch denken konnte; er hörte nicht gernJemand Maltravcrs loben. Auch bildete er sich ein,dicß Gefühl scp gegenseitig, und Maltravcrs ärgeresich bei jedem neuen Fortschritt, den er in seiner Lauf-bahn mache. Es war in der That jene Art Eifersucht,welche Männer oft empfinden gegen die Genossen ihrerJugend, deren Charakter höher ist als der ihrige, undderen Talente von einer Art, die sic nicht ganz zu be-