grave aus, „die lächerliche Großthuerci eines Mädchens— eine Aufwallung, die durch jede Laune verrichtetwerden kann; — bilden Sie Sich denn ein, daß sic,wenn sie sich den ausschweifenden Neigungen und Lieb-habereien, die ihrem Alter natürlich, in ihrer Lagenothwcndig sind, hingibt, nicht tausend Ansprüche anihre Einkünfte auftauchcn sehen werde, an die sic jetztnicht im Traume denkt — tausend Eitelkeiten undSpielereien, die bald meinen armen nnd nichtigen An-spruch aus ihrem Gcdächtniß verwischen werden? Kön-nen Sic Sich cinbildcn, wenn sic einen Andern hei-rathct, daß dann ihr Gatte je seine Einwilligung zurSchwärmerei eines Kindes geben würde? Und selbst,wenn all dieß möglich — wenn es möglich wäre, daßMädchen nicht launenhaft verschwenderisch wären undEhemänner keinen Menschenverstand hätten: ziemte csmir, dem Lord Vargravc, ein Bettler zu scyn vorder Thure widcrwilligcr Großmuth? als ein armerCousin — ein penfionirtcr Schmarotzer? Der Himmelweiß, ich habe so wenig falschen Stolz als nur irgendei» Mann, aber dieß ist doch eine Erniedrigung, zuder ich mich nicht hcrgcbcn könnte. Zudem, Caroline,bin ich kein Geizhals, kein Harpagon — ich strebe nichtnach Geld um des Geldes willen, sondern wegen derVortheilc die cs gewährt — Achtung — Ehre — Stel-lung; nnd diese gewinne ich als der Gemahl der großenErbin; wurde ich sic gewinnen als ein von ihrer GnadeLebender? Nein! seit mehr als sechs Jahren habe ichmeine Plane gemacht und meine Handlungsweise
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