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Lehren ist vorübcrgegangen. In Voltaire sehe» wirdas Schicksal aller blos zerstörenden Schriftsteller; ihrNutzen hört auf mit den Nebeln, gegen welche sieeiferten. Rousseau aber suchte ebenso auch zu bauen,wie zu zerstören; und obgleich wohl nichts Thörichtc-res gedacht werden kann als seine Konstruktionen, solieben cs doch die Menschen, sich rückwärts umznschaucnund selbst täuschende Bilder — Luftschlösser — sich er-heben zu sehen über den Wüsten, wo einst Städtestanden. Ehe wir einen Bcgräbnißplatz der Einsamkeitüberlassen, bevölkern wir ihn lieber mit Gespenstern.
Allmälig jedoch, als Maltravcrs alle Züge derfranzösischen Literatur besser übersehen lernte, wurdeer toleranter gegen die Mängel der Gegenwart, undfaßte bessere Hoffnungen auf künftige Resultate. Ererkannte in einer Hinsicht, daß diese Literatur selbstihre eigene endliche Heilung mit sich führe. Ihr all-gemeines charakteristisches Merkmalim Gegensatzgegen die Literatur der alten klassischen Schule, ist:das Herz zu ihrem Studium zu machen; die Leiden-schaften und Gefühle in Thätigkcit zu setzen, und demInnerlichen ebensogut seine Denkmale und seine Ge-schichte zu geben, als dcmAcnßcrlichcn. Zn all diesem,begann unser beschaulicher Analytiker zuzugebcn, warensie nicht ganz im Unrecht, wenn sie behaupteten,Shakespeare scp die Quelle ihrer Begeisterung — eineQuelle, welche die Mehrheit unserer neueren englischenDichter, und insbesondere Scott, vernachlässigt haben.Nicht durch eine Geschichte, mit anziehenden Ercig-